Olga hat so viele berührt
Blogbeitrag von Katharina Grubert (HUNDGESTÜTZT Absolventin, Pflegepädagogin) und Retromops Yoda
Heute möchte ich nicht von Yoda schreiben, sondern von meiner kürzlich verstorbenen Hündin Olga. Es fällt mir nicht leicht, über sie zu schreiben, denn der Verlust sitzt noch tief. Olga war für mich nicht einfach nur ein Hund – sie war meine treue Begleiterin, meine Vertraute und in so vielen Momenten mein Herz.
Durch sie bin ich ganz unbewusst zum hundgestützten Einsatz gekommen. Damals arbeitete ich als Teamleitung in einer ambulanten Intensiv-Wohngemeinschaft. Schon als kleiner Welpe durfte Olga mich ins Büro begleiten. Sie wuchs zwischen schwer kranken Menschen auf – und ich habe von Anfang an gespürt, dass sie etwas ganz Besonderes ist. Sie war einfach da, ruhig, sanft und voller Liebe.
Mir ist heute wichtig zu sagen, dass ein hundgestützter Einsatz eigentlich immer mit einer entsprechenden Ausbildung verbunden sein sollte – für Mensch und Hund. Bei uns ist vieles intuitiv entstanden, getragen von Vertrauen und Erfahrung. Rückblickend sehe ich, wie wertvoll und notwendig eine fundierte Ausbildung in diesem Bereich ist, um solche Einsätze verantwortungsvoll und professionell zu gestalten.
Olga hatte eine besondere Art, auf Menschen zuzugehen. Sie war unglaublich zutraulich, suchte Nähe und schenkte sie gleichzeitig. Wenn sie sich an jemanden kuschelte, hatte ich oft das Gefühl, dass sie genau wusste, was dieser Mensch gerade brauchte. Ihre Güte und ihr Vertrauen haben mich immer wieder tief berührt und auch geprägt.
Ich erinnere mich so gerne an unsere gemeinsamen Ausflüge in die Potsdamer Innenstadt. Olga saß oft auf dem Schoß der Bewohner im Rollstuhl, ganz ruhig und zufrieden. Sie musste nicht rennen oder spielen – ihr genügte es, bei den Menschen zu sein. Diese stillen Momente voller Nähe waren für mich etwas ganz Besonderes.
Ein Erlebnis werde ich nie vergessen: Ich legte Olga bewusst zu einer Wachkomapatientin ins Bett, die kaum auf äußere Reize reagierte. Wir wussten, dass sie einen eigenen Hund hatte. Nach einigen Minuten passierte etwas, das mich bis heute tief bewegt – ganz vorsichtig bewegte die Patientin ihre Hand, als wollte sie Olga streicheln. In diesem Moment hatte ich Tränen in den Augen. Es war, als hätte Olga einen Zugang gefunden, den wir Menschen nicht erreichen konnten.
Olga hat so viele Herzen berührt – auch meines auf eine Weise, die sich kaum in Worte fassen lässt.
Auch du möchtest jeden Samstag einen informativen oder inspirierenden Text zum Thema HUNDGESTÜTZT erhalten, dann abonniere jetzt den Blog:
Hier findest du alle Blogbeiträge:
Nächster HUNDGESTÜTZT Infoabend 28.04.26 19:30 Uhr
Mehr Tellington TTouch Informationen und kostenloser TTouch Blog:
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationenttouch-n-click Ausbildung für Trainer und andere Tierprofis (Hunde und Katzen):
Körperbänder und mehr Tellington Equipment:
https://shop.benecura.de/tellington-ttouch
Wöchentliche Online TTouch Runde (Schnupperstunde kostenlos):
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenKörpersprache ist ehrlich
Blogbeitrag von Katja Krauß (HUNDGESTÜTZT Dozentin, Tellington TTouch Instruktorin, Tiertrainerin, Buchautorin)
“Die menschliche Sprache wurde nur erschaffen, um lügen zu können”, so habe ich es mal gelesen. Ob das so stimmt, kann wohl keiner mehr beantworten.
Wer “Ayla” von Jean M. Auel gelesen hat, den prähistorischen Roman von dem Menschenkind, welches unter Neandertalern groß wurde, kann sich gut vorstellen, dass Sprache vielleicht erschaffen wurde, um Inhalte mitzuteilen. Doch ich denke, es wird auch sehr schnell klar, dass die menschliche Sprache das Lügen sehr vereinfacht.
Um körpersprachlich zu lügen, braucht es schon viel Übung und es ist begrenzt. Wenn wir mal von Yogis absehen, die ihr halbes Leben mit Meditation verbringen und ihren Körper in einer Weise steuern können, wie es die Wissenschaft für unmöglich erachtet, dann wird es bei uns “Normal-Menschen” unbewusste Mikroreaktionen geben, die spätestens die Wahrheit anzeigen.
Doch das führt vielleicht zu sehr ins Detail. Eigentlich wollte ich darauf hinaus, dass es dahingehend die Tiere einfacher haben, da sie sich hauptsächlich über Körpersprache verständigen und damit nicht lügen.
Wie schön wäre es, wenn auch der Mensch, ganz nach den Worten Gandhis, nur sprechen würde, wenn er die Stille damit verbessern kann.
Eine unserer ehemaligen HUNDGESTÜTZT Teilnehmerinnen, Annika Mrosko, hat zu diesem Themenkomplex ein Video eingereicht, welches ich gerne als Spielidee weitergeben möchte.
Die Gruppe der Kinder ihrer Kita sitzen mitsamt ihrer jungen Labradorhündin Melli im Kreis. Jedes Kind darf einmal in die Mitte gehen und ein Leckerli auf einen Löffel legen. Damit läuft das Kind dann zu Melli und gibt es ihr. Dabei sind alle Kinder still. Selbstverständlich üben die Kinder noch viel mehr, doch unter anderem eben auch mal still zu sein. Es ist schön zu sehen, wie auch recht kleine Kinder in einer Gruppe es schaffen, kein Wort von sich zu geben und einfach nur zu beobachten.
Hier findest du das kurze Video zu der Übung: https://youtube.com/shorts/MbjAukhO1uc?feature=share
Auch du möchtest den Blog abonnieren, dann melde dich hier an:
Hier findest du alle Blogbeiträge:
Nächste HUNDGESTÜTZT Module
Nächster HUNDGESTÜTZT Infoabend 20.01.26 19:30 Uhr
Mehr Tellington TTouch Informationen und kostenloser TTouch Blog:
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenKörperbänder und mehr Tellington Equipment:
https://shop.benecura.de/tellington-ttouch
Frauenkreis mit Hund in Berlin
unter der Leitung von Lina Grobecker
Mehr Infos: www.alani-coaching.de
Wöchentliche Online TTouch Runde (Schnupperstunde kostenlos):
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationen“Huch, der ist aber groß!” – Vertrauen gewinnen – über sich hinauswachsen
Blogbeitrag Simone Lenzen (HUNDGESTÜTZT Absolventin, Fachtherapeutin für kognitives Training nach Stengel und Heilpraktikerin für Psychotherapie) und Mischlingshündin Mokka
Romina [Name geändert], 2. Klasse, kommt zum ersten Mal zum hundgestützten Lesen, das ich als Mentorin anbiete und bei dem mich Mokka als erster Hund an dieser Grundschule unterstütz. Das Mädchen hatte sich gewünscht, dass Mokka dabei ist und selbst die Eltern um Erlaubnis gebeten.
Nun steht sie am Tisch, die Stuhllehne fest umklammert und guckt mit großen Augen auf Mokka, die etwa 50 cm hoch und offenkundig größer als erwartet ist. Ich bitte Mokka, auf ihrer ausgebreiteten Decke Platz zu nehmen, was sie sofort tut. Romina verfolgt jede Bewegung hoch konzentriert. Als Romina sich setzt und das Buch aufschlägt, bemerke ich das leichte Zittern in den Händen. Auch bemerke ich, dass Mokka, die sonst gern gleich in Kontakt geht, ganz still liegen bleibt.
Romina schafft es nach kurzer Zeit, sich auf den Lesetext, den sie sich ausgesucht hat, zu konzentrieren; wir nutzen einen Würfel, um zu bestimmen, ob sie oder ich oder wir abwechselnd gemeinsam einen Satz lesen und das macht ihr Freude. Ab und zu schaut sie zu Mokka und entspannt sich immer mehr, weil Mokka nichts anderes tut, als einfach nur dazuliegen.
Lesen ist anstrengend für Romina, der es schwer fällt, lange Wörter zu entziffern. Wir üben Silbentrennung zuerst mit farbigen Stiften und dann mit Klatschen – Mokka bewegt nicht mal den Kopf. Selbst als wir aufstehen und mit etwas Abstand zu Mokka Silben hüpfend aufsagen, rührt sie sich nicht.
Je länger wir so zusammensitzen, desto gesprächiger wird das Mädchen, das mir von den Lehrerinnen als auffällig leise, still und zurückhaltend beschrieben wurde. Sie erzählt von schönen und weniger schönen Hundeerlebnissen und teilt zugleich die Sehnsucht nach Nähe zu einem Hund.
Als die Schulglocke klingelt, steht Romina auf und geht langsam zu Mokka – ich beobachte sie gespannt. Und tatsächlich streicht sie Mokka ganz zart über den Rücken. Ich hätte nicht erwartet, dass das nach so kurzer Zeit möglich wäre. Während ich unsere Sachen zusammenpacke und noch einmal kontrolliere, ob ich den Boden etwas nachwischen muss, ist Romina schon gegangen.
Draußen auf dem Schulhof erwartet mich eine noch größere Überraschung: Romina steht dort mit entschlossener und freudiger Miene und erwartet uns. Sie geht tatsächlich ganz nah zu Mokka und streichelt sie noch einmal am Rücken und am Brustkorb, was ich ihr zeige. Wiederum steht Mokka ganz still und wedelt nur ganz sacht mit der Rute. Ich bin tief gerührt über Romina, die über sich hinausgewachsen ist und sehr, sehr stolz auf Mokka.
Abonniere den Blog und empfehle ihn weiter: https://www.hundgestuetzt.de/blog-und-informationen/
Hier findest du alle Blogbeiträge:
Nächster HUNDGESTÜTZT Infoabend 28.04.26 19:30 Uhr
Mehr Tellington TTouch Informationen und kostenloser TTouch Blog:
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationenttouch-n-click Ausbildung für Trainer und andere Tierprofis (Hunde und Katzen):
Körperbänder und mehr Tellington Equipment:
https://shop.benecura.de/tellington-ttouch
Wöchentliche Online TTouch Runde (Schnupperstunde kostenlos):
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenLesung mit Herz, Huf – und Pfote
Hundgestützte Pädagogik im Kindergarten – Praxisbericht mit Golden Retriever-Hündin Rani
Blogbeitrag von Lina Grobecker (HUNDGESTÜTZT Dozentin, Erziehungswissenschaft MA, ttouch-n-click Hundetrainerin)
Manchmal entstehen die schönsten Projekte aus einer einfachen Idee – und ein bisschen Improvisation. So war es auch bei unserer Lesung im Jahr 2015 in einer Bibliothek, bei der meine gute Freundin Stephanie Hornung ihr Kinderbuch über Pferde vorstellte. Klar war: Ein echtes Pferd würde den Rahmen sprengen. Also sprang kurzerhand meine damals erst wenige Monate alte Golden Retriever Hündin Alani ein.
Nach einer kurzen, persönlichen Vorstellung – Stephanie mit ihrer Erfahrung rund um Pferde und ich mit meinem Hintergrund in der Arbeit mit Mensch und Tier – starteten wir direkt ins Thema: die uralte Verbindung zwischen Mensch und Pferd. Schon hier waren die Kinder ganz dabei, hörten gespannt zu und stellten erste Fragen.
Richtig lebendig wurde es beim interaktiven Teil: Gemeinsam erarbeiteten wir die Körperteile des Pferdes – vom Kopf bis zu den Hufen. Besonders schön war der Vergleich zur menschlichen Anatomie. Als wir erklärten, dass Hufe im Grunde unseren Fingernägeln entsprechen, wurde viel gestaunt (und auch gelacht). Die Kinder waren mit voller Aufmerksamkeit dabei, haben mitgeraten, sich bewegt und ausprobiert.
Ein weiteres Highlight war das Kapitel über die Sinne der Pferde. Wir sprachen über ihre Augenstellung und warum sie als Fluchttiere die Welt anders wahrnehmen als wir. Genau solche Momente zeigen, wie wertvoll es ist, Wissen nicht nur zu erzählen, sondern erlebbar zu machen.
Und dann kam Alani.
Mit ihrer ruhigen, freundlichen Art hat sie sofort alle Herzen erobert. Gemeinsam haben wir gezeigt, wie man ein Tier respektvoll begrüßt, wie Futterbelohnung richtig funktioniert und worauf es im Umgang ankommt. Die Kinder durften raten, vergleichen und am Hund selbst entdecken – ein wunderbarer Transfer vom Pferd zum Hund.
Die Intervention mit Alani war klar strukturiert, kurz gehalten und auf die Aufmerksamkeitsspanne der Kinder abgestimmt. Ziel war nicht nur das „Erleben Hund“, sondern auch das Vermitteln von Wissen, Körperwahrnehmung und sozialem Verhalten. Durch einfache Übungen – wie das bewusste Annähern, das Beobachten von Körpersprache oder das richtige Geben von Futter – konnten die Kinder unmittelbar Selbstwirksamkeit erfahren. Die Kinder saßen in drei Reihen auf Stühlen und Alani bewegt sich frei dazwischen.
Besonders wichtig war mir dabei, Alani nicht zu überfordern. Als junger Hund bekam sie ausreichend Pausen, klare Signale und sichere Rahmenbedingungen. So konnte sie entspannt agieren und gleichzeitig positive Erfahrungen mit vielen Kindern sammeln – eine wertvolle Grundlage für ihre weitere Entwicklung im Einsatz.
Wenn ich heute, viele Jahre später, auf dieses Projekt zurückblicke, wird mir noch einmal bewusst, wie besonders diese Zeit war. Alani ist inzwischen seit zwei Jahren nicht mehr an meiner Seite – und doch ist sie in solchen Erinnerungen ganz präsent. Sie war von Anfang an ein Hund, der Menschen berühren konnte, ruhig, zugewandt und mit einer ganz eigenen, sanften Präsenz.
Diese Lesung mit Stephanie und Alani war einmalig – und vielleicht gerade deshalb so magisch. Sie hat mir gezeigt, wie viel möglich ist, wenn wir unseren Hunden vertrauen und sie achtsam begleiten. Und sie ist eine wertvolle Erinnerung an eine Mentorin und Freundin.
Alani war eine Wegbegleiterin, eine Lehrerin – und für viele Kinder an diesem Tag ein unvergesslicher Kontakt mit einem Hund.
Auch Stephanie bleibt in dieser Erinnerung lebendig. Ihr Engagement, ihre Liebe zu den Pferden und ihre Fähigkeit, Menschen zu begeistern, haben diesen Tag geprägt. Obwohl sie 2017 viel zu früh von uns gegangen ist, wirkt das, was sie geschaffen und geteilt hat, weiter – in den Menschen und Tieren, die sie inspiriert hat, und in den Geschichten, die sie hinterlassen hat.
Manche Begegnungen begleiten uns ein Leben lang.
Hier ist das vorgestellte Kinderbuch: https://www.ms-verlag.de/buecher/kinderbuch/entdecke-reihe/product/39-entdecke-die-pferde?srsltid=AfmBOoruyOrCU_rTRBK6bTEJsyTUad9j2Ecbk3IjFHU2TKAEJwrwK1If
In diesem Verlag ist auch unser Buch erschienen: https://www.ms-verlag.de/buecher/kinderbuch/entdecke-reihe/product/2296-entdecke-die-hunde?srsltid=AfmBOorXeoHQY5YcXFZcDDaDNFYdiO3B1JStbFzHctginAaehEpyNUfo
NEU: HUNDGESTÜTZT Sonderzertifikatslehrgänge
Du setzt deinen Hund schon länger ein und möchtest nun eine Ausbildung/Prüfung machen, um auf der sicherern Seite zu sein, dann schau dir unsere neuen Sonder-zertifikatslergänge an.
Hier findest du alle Blogbeiträge:
Brücken bauen ohne Worte: Tasten in der Unterstützten Kommunikation mit Eska
Blogbeitrag Tina Walter-Stetefeld (HUNDGESTÜTZT Teilnehmerin, Logopädin und Inhaberin einer Praxis für Logopädie & Ergotherapie) mit den Huskydamen Eska & Aura
Unterstützte Kommunikation (UK) ist weit mehr als nur ein therapeutischer Begriff. Sie umfasst alle Maßnahmen, die Menschen ohne oder mit stark eingeschränkter Lautsprache eine Stimme geben – für mehr Verständigung, echte Mitbestimmung und ein großes Stück Lebensqualität. Dabei geht es nicht darum, das Sprechen zu ersetzen, sondern es durch alternative Methoden zu ergänzen. Das Spektrum ist riesig und reicht von einem tiefen Blickkontakt, über Gebärden und Bildkarten bis hin zu hochtechnologischen Talkern, die per Augensteuerung bedient werden. Das Ziel ist immer dasselbe: Barrieren einreißen, Frustration in Verstehen verwandeln und Selbstbestimmung ermöglichen.
In der Praxis suchen wir ständig nach Wegen, diese Theorie lebendig und vor allem fühlbar werden zu lassen. Ein Ansatz, der mir dabei immer wieder Gänsehautmomente beschert, ist der Einsatz von Tasten im Rahmen der hundegestützten Intervention. Hier schlagen wir eine faszinierende, zutiefst emotionale Brücke zwischen Mensch und Tier.
Und genau hier kommt meine Hündin Eska ins Spiel. Sie wird zum Medium für eine barrierefreie Interaktion, die oft wortlos beginnt und durch Technik eine Stimme bekommt.
Eska und Aura als aktive Kommunikationspartnerin – Wenn der Hund „spricht“
Dabei geht es uns in der UK weniger darum, dass die Hunde im menschlichen Sinne „sprechen“. Vielmehr erhalten sie durch die Tasten eine klare Stimme, um ihre eigenen Bedürfnisse auszudrücken. Wenn Eskas Pfote zielsicher auf den Button für „Leckerli“ drückt und sie den Patienten erwartungsvoll und schwanzwedelnd ansieht, entsteht ein magischer Moment. Und der Hund zeigt auch, dass Kommunikation keine Einbahnstraße ist.
Für unsere Patienten ist es ein tiefgreifendes Erlebnis, zu sehen, dass ein Tier Tasten nutzt. Eska wird so zum Vorbild: Sie demonstriert spielerisch, dass ein gezielter Impuls eine Wirkung in der Umwelt erzielt. Dieses Verständnis für das Konzept der Symbolverwendung ist oft der erste entscheidende Schritt in der UK – und meine Hunde vermitteln ihnen mit unvoreingenommener Freude.
Pure Freude und Selbstwirksamkeit: Eska im therapeutischen Setting
Im klassischen UK-Setting dient die Taste zudem als entscheidendes Interaktionsmedium. Eska übernimmt dabei die Rolle des hochmotivierenden, vierbeinigen Verstärkers. Für Menschen mit schweren motorischen oder sprachlichen Einschränkungen bieten Taster eine niederschwellige Möglichkeit, Kontrolle zu erleben, die im Alltag oft fehlt.
Ein einfacher Druck auf die Taste löst ein Signal aus, auf das Eska unmittelbar reagiert. Wenn die Taste „Sitz“ sagt und Eska dieses Signal ausübt, strahlen die Augen der Patienten. Diese direkte, ehrliche Rückmeldung des Tieres ist ein kraftvolles Erlebnis von Selbstwirksamkeit, das oft mehr bewirkt als tausend Worte.
In der unterstützten Kommunikation nutze ich diesen „Eska-Effekt“ gezielt, um die Anbahnung von Kommunikation spielerisch und angstfrei zu gestalten. Die Tasten nehmen dem Patienten dabei die Barriere der Lautsprache ab und ermöglichen eine Teilhabe auf Augenhöhe. So wird die Arbeit mit Eska zu einem lebendigen Übungsfeld, in dem soziale Interaktion, tiefe Emotionen und technische Hilfsmittel harmonisch ineinander greifen.






Hier findest du alle Blogbeiträge:
Nächster HUNDGESTÜTZT Infoabend 28.04.26 19:30 Uhr
Mehr Tellington TTouch Informationen und kostenloser TTouch Blog:
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationenttouch-n-click Ausbildung für Trainer und andere Tierprofis (Hunde und Katzen):
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenKörperbänder und mehr Tellington Equipment:
https://shop.benecura.de/tellington-ttouch
Wöchentliche Online TTouch Runde (Schnupperstunde kostenlos):
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenBrücken bauen ohne Worte: Tasten in der Unterstützten Kommunikation mit Eska
Blogbeitrag von Diana Mehnert (HUNDGESTÜTZT Absolventin, Logopädin, ShiatsuPraktikerin) & Pudel Bommel
Ich arbeite in meiner logopädischen Praxis mit einem Kind, welches stark traumatisiert ist.
Der Junge (ich nenne ihn hier Tim ) sprach eine Weile gar nicht mehr, dann nur flüsternd mit seinen Eltern und mir.
Abgelöst wurde das Flüstern durch eine teilweise dramatische Stottersymptomatik, die in Situationen auftritt, die ihn emotional überfordern, sei es positiv oder negativ.
Diese äußert sich sowohl sprachlich als auch körperlich.
Im Extremfall kann er fast eine Minute kein Wort formulieren, steckt fest, beginnt zu grimassieren und sein Körper krümmt sich und er verharrt in weit nach vorne gebeugter Position, manchmal bricht er Sprechversuche ab.
Bommel ist ihm in solchen Situationen ein guter und verlässlicher Partner geworden.
Tim mag Bommel sehr, möchte ihn aber nicht berühren und so ist Bommels Fressspielzeug eine gute Brücke geworden.
Er kann mit Bommel ohne Berührung agieren, spielen, Spaß haben.
Ich stelle ihm dann Bommels Fressspielzeug hin und Tim darf es befüllen, während Bommel dabei zusieht.
Während des Befüllens zählt der Junge die Leckerlies, beschreibt die Form ,je nachdem ob es ihm sprecherisch möglich ist, und Bommel hört zu und wartet geduldig und wertfrei.
Wenn das Sprechen nicht klappt, ist es für Bommel auch ok und die beiden schweigen miteinander, für Bommel ist ja die Tätigkeit wichtig und nicht die sprachliche Begleitung.
Er rutscht meist fast unmerklich immer näher an das Spielzeug heran und schaut aufmerksam zu Tim, um das Signal für „Guten Appetit“ nicht zu verpassen.
Tim lässt sich von Bommel auch die ganze Zeit angucken und beobachten, das amüsiert ihn sogar und die Anspannung kann sich lösen.
Oft gelingt das „Guten Appetit“ für Bommel dann schon stotterfrei, manchmal kann er Bommel nur das Handzeichen geben, ich gebe eventuell das Handzeichen für „Guten Appetit“, ohne dass der Junge es bemerkt und Bommel darf die Suche starten.
Über diese Beschäftigung kommen wir ins Gespräch, Tim vermeidet gerne Sprechsituationen und antwortet meist mit „Hab ich vergessen.“, um nicht sprechen zu müssen.
Über das aussuchen, anfassen und fühlen der Leckerlie besprechen wir dann z.B. wie denn sein Mittagessen aussah – Farben, Konsistenzen, mit welchem Besteckteil hat er gegessen… und Bommel rumort währenddessen am Fressspielzeug rum und möchte dann natürlich Nachschlag und setzt sich erwartungsvoll hin und schaut Tim und mich an und Tim sagt dann mit Handzeichen „alles alle“ oder fragt mich ob Bommel nochmal ran darf.
Das sind sehr entspannte und lustige Situationen und der Junge kann seine Anspannung nach und nach lösen.
Dabei macht er noch die wichtige Erfahrung, das sein sprechen etwas bewirkt / auslöst und das Sprechsituationen Spaß machen können
Hier findest du alle Blogbeiträge:
Nächstes HUNDGESTÜTZT Modul:
Mehr Tellington TTouch Informationen und kostenloser TTouch Blog:
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationenttouch-n-click Ausbildung für Trainer und andere Tierprofis (Hunde und Katzen):
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenKörperbänder und mehr Tellington Equipment:
https://shop.benecura.de/tellington-ttouch
Wöchentliche Online TTouch Runde (Schnupperstunde kostenlos):
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenYlva – Meine Hündin, meine Partnerin, mein Herz auf vier Pfoten
Blogbeitrag von Nathalie Kommoß (HUNDGESTÜTZT Absolventin, Integrationserzieherin) & Ylva, Labbi Boxermix
Manchmal sind es keine großen Konzepte oder durchdachten Förderpläne, die den Kinderladenalltag besonders machen.
Manchmal ist es einfach nur Ylva.
Mit wachem Blick, sanfter Präsenz und diesem ruhigen Selbstverständnis, mit dem sie den Raum betritt, verändert sie die Atmosphäre – ganz ohne Worte.
Mit ihren fast neun Jahren bringt sie Erfahrung, Geduld und eine innere Ruhe mit, die unsere Arbeit trägt.
Als Labbimix bringt sie die typische Offenheit gegenüber Menschen mit. Sie genießt die Nähe, liebt Streicheleinheiten und scheint genau zu spüren, wann sie gebraucht wird. Und trotzdem kennt sie ihre Grenzen. Wenn sie eine Pause braucht, zieht sie sich zurück – und auch das ist für die Kinder ( und KollegInnen 😉 ) ein wertvoller Lernmoment.
Wie alles begann
Ylva kam nicht “für die Arbeit”. Sie kam in mein Leben.
Und doch war irgendwie spürbar, dass sie etwas Besonderes mitbringt: diese Mischung aus Sensibilität und Klarheit. Sie spürt Stimmungen, noch bevor sie ausgesprochen werden. Sie hält Abstand, wenn Kinder unsicher sind. Und sie kommt näher, wenn jemand Trost braucht.
Es war kein spontaner Entschluss, sie mit in den Kinderladen zu nehmen. Es war ein Weg. Mit Ausbildung, Vorbereitung, vielen Gesprächen und klaren Strukturen. Denn hundgestützte Arbeit bedeutet Verantwortung – für die Kinder und für den Hund.
Aber vor allem bedeutet sie Beziehung.
Ein Morgen mit Ylva
Wenn wir den Kinderladen betreten, merkt man sofort: Ylva ist angekommen. Nicht nur räumlich, sondern emotional. Sie liebt es, dabei zu sein.
Sie liebt es, mittendrin zu liegen.
Sie liebt die leisen Gespräche, die kleinen Hände, die lieben Berührungen.
Es ist berührend zu sehen, wie selbstverständlich sie Teil der Gruppe geworden ist. Für die Kinder ist sie einfach Ylva.
Und Ylva?
Sie legt sich mitten in den Raum. Beobachtet. Atmet. Ist einfach da.
Ein Kind, das sonst schwer zur Ruhe kommt, sitzt plötzlich neben ihr und streicht über ihr Fell. Ein Mädchen das gerade nicht so richtig weiss wohin mit sich liest Ylva ein Buch vor. Ein Junge, der sich oft nicht zügeln kann, übernimmt stolz die Aufgabe, ihren Wassernapf zu füllen.
Ylva bewertet nicht.
Ylva vergleicht nicht.
Sie fordert nicht.
Was Ylva den Kindern schenkt
Emphatie – weil sie auf ihre Bedürfnisse achten.
Verantwortung – weil ein Hund Fürsorge braucht.
Achtsamkeit – weil Ruhe und Respekt wichtig sind.
Selbstvertrauen – weil sie sich angenommen fühlen, genauso wie sie sind.
Die Kinder erleben, dass Vertrauen wachsen darf. Das Nähe freiwillig ist. Das Grenzen wichtig sind – auch die eines Hundes.
Verantwortung – immer an erster Stelle
So emotional unsere Arbeit auch ist, sie basiert auf klarer Struktur.
Ylva hat feste Ruhezeiten und Rückzugsorte.
Es gibt verbindliche Regeln. Hygienemassnahmen sind selbstverständlich.
Kein Kind wird zum Kontakt gedrängt. Und ich beobachte jede Situation aufmerksam.
Denn Ylva, auch wenn sie oft so genannt wird, ist nicht ,,der Kindergartenhund”. Sie ist meine Hündin.
Und ihr Wohl steht für mich an erster Stelle.
Durch Ylva habe auch ich gelernt, noch genauer hinzusehen. Stimmungen wahrzunehmen. Geduldig zu sein. Mehr im Moment zu bleiben.
Sie erinnert mich täglich daran, dass Entwicklung nicht unter Druck entsteht – sondern in Beziehung.
Kleine Pfoten, große Spuren
Wenn ich sehe, wie selbstverständlich die Kinder inzwischen auf Ylva achten, wie achtsam sie geworden sind, wie stolz sie Verantwortung übernehmen, dann weiß ich: Dieser Weg ist richtig.
Ylva hinterlässt Spuren.
Nicht nur kleine Abdrücke auf dem Boden.
Sondern Spuren in den Kinderherzen.
Und vielleicht ist genau das das größte Geschenk hundgestützter Arbeit:
Dass ein Hund uns daran erinnert, wie einfach Nähe, Vertrauen und echtes Miteinander sein können.
Melde dich an und verpasse nichts mehr – kostenlos
Hier findest du alle Blogbeiträge:
Nächster HUNDGESTÜTZT Infoabend 28.04.26 19:30 Uhr
Mehr Tellington TTouch Informationen und kostenloser TTouch Blog:
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationenttouch-n-click Ausbildung für Trainer und andere Tierprofis (Hunde und Katzen):
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenKörperbänder und mehr Tellington Equipment:
https://shop.benecura.de/tellington-ttouch
Wöchentliche Online TTouch Runde (Schnupperstunde kostenlos):
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationen„Was macht denn der Hund hier?“
Blogbeitrag von Katharina Grubert (HUNDGESTÜTZT Absolventin, Pflegepädagogin) und Retromops Yoda
„Was macht denn der Hund hier?“ – Diese Frage höre ich immer wieder, wenn Yoda und ich eine Demenz-Wohngemeinschaft betreten. Und jedes Mal lächle ich, denn die Antwort zeigt sich meist schneller, als man denkt.
Einmal in der Woche besuchen Yoda und ich Menschen mit Demenz. Schon am Tag vorher kündige ich uns telefonisch an. Wir kommen um 10:00 Uhr – eine Zeit, in der die meisten Bewohner wach sind und offen für Begegnung. Wenn wir die Wohnküche betreten, kehrt oft schon mit Yodas ersten Schritt eine kleine Veränderung ein: Blicke heben sich, Gesichter werden weicher, manchmal huscht ein erstes Lächeln über ein Gesicht.
Bevor wir beginnen, nehmen wir uns Zeit zum Ankommen. Ich lege Yoda bei Bedarf sein Tellington-Körperband und die Hausleine an, stelle ihm Wasser bereit und bereite unsere kleine Tasche mit Spielzeug und Leckerlis vor. Mit ein paar sanften T-Touches helfe ich ihm, sich zu sammeln. Auch für mich ist dieser Moment wichtig – ein bewusstes Innehalten, bevor wir in die Begegnungen gehen.
Dann frage ich die Pflegekräfte, ob es Besonderheiten gibt, und schaue mich in der Runde um. Wer ist da? Wer wirkt offen? Wer braucht vielleicht gerade Nähe?
Heute lasse ich Yoda entscheiden. Er spürt oft schneller als ich, wo er gebraucht wird. Geduldig beobachtet er, nimmt Blickkontakt auf, tritt näher. Manchmal legt er einfach nur seinen Kopf an ein Knie. Und plötzlich entsteht etwas – ein Moment von Verbindung.
Ich begleite diese Begegnungen achtsam. Ich bin Yodas Schutzraum, seine Übersetzerin, seine Begleiterin. Gleichzeitig öffnet er Türen, die mir allein verschlossen blieben. Seine klare Körpersprache zeigt mir, was möglich ist. Er signalisiert, wenn Berührung willkommen ist – oder wenn heute Abstand besser ist.
Mit manchen Bewohnern entsteht ein Gespräch über frühere Hunde, über Spaziergänge, über ein Leben, das plötzlich wieder greifbar wird. Andere genießen einfach das Streicheln, das rhythmische Atmen, die Wärme. Bei kognitiv weniger eingeschränkten Bewohnern integrieren wir kleine Spiele – Leckerlis im Ball verstecken oder mit dem Futterbeutel arbeiten. Fünf Minuten können dabei unglaublich intensiv sein.
Manche Begegnungen finden im Zimmer statt. Dort wird es oft ganz still. Yoda legt sich ans Bett, lässt sich berühren oder schaut einfach nur mit seinen großen Augen. Manchmal holen Fotos alte Erinnerungen zurück – dann ist Yoda der stille Brückenbauer zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Yoda bestimmt dabei wesentlich das Tempo. Wenn er zur Tür geht, weiß ich: Jetzt ist es genug. Vielleicht braucht er eine Pause, vielleicht ist es Zeit für den nächsten Menschen. Ich achte sehr darauf, dass weder er noch der Bewohner überfordert werden. Unsere Interventionen dauern bewusst nur fünf bis zehn Minuten – kurze, aber echte Begegnungen.
Und am Ende eines Besuches – der je nach Größe der Wohngemeinschaft zwischen 30 und 90 Minuten dauert – bleibt oft etwas im Raum zurück: mehr Ruhe, mehr Lächeln, manchmal sogar ein wenig Leichtigkeit.
Was macht also der Hund hier?
Er schafft Nähe, wo Worte fehlen.
Er schenkt Struktur im Moment der Verunsicherung.
Er erinnert an früher – und bringt Leben ins Jetzt.
Und manchmal reicht schon ein einziger Blick von Yoda, um einen Menschen für einen Augenblick wieder ganz bei sich sein zu lassen.Freude und fühlen sich wohl.
Hier findest du alle Blogbeiträge:
Nächster HUNDGESTÜTZT Infoabend 28.04.26 19:30 Uhr
Mehr Tellington TTouch Informationen und kostenloser TTouch Blog:
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationenttouch-n-click Ausbildung für Trainer und andere Tierprofis (Hunde und Katzen):
Körperbänder und mehr Tellington Equipment:
https://shop.benecura.de/tellington-ttouch
Wöchentliche Online TTouch Runde (Schnupperstunde kostenlos):
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Informationen




