Marvin liest mit Mokka
Blogbeitrag Simone Lenzen (HUNDGESTÜTZT Absolventin, Fachtherapeutin für kognitives Training nach Stengel und Heilpraktikerin für Psychotherapie) und Mischlingshündin Mokka
Einmal pro Woche fahre ich in meiner Mittagspause zur nächstgelegenen Grundschule, um als Mentorin bei Mentor e.V. mit einem Kind eine Unterrichtsstunde lang zu lesen.
Marvin heißt mein aktueller Schüler, er geht in die zweite Klasse und würde statt zu lesen lieber mit Papa im Traktor übers Feld fahren oder mit seinem Hund spielen. Seit ein paar Wochen weiß er, dass Mokka demnächst mitkommen wird.
Mit meinem Zertifikat und Postern zum Umgang mit Mokka für jede Klasse konnte ich die Schulleitung und die Lehrerkonferenz überzeugen, zum ersten Mal einen Hund auf das Schulgelände zu lassen. Es gibt einen Hygieneplan, so wie wir es in der Ausbildung gelernt haben und an „unserem Leseraum“ hängt ein Schildchen „Achtung Lesestunde mit Mokka“ mit einem schönen Foto von ihr.
Heute war es soweit. Ehrlicherweise war ich auch etwas aufgeregt und hätte mir am liebsten selbst ein Tellington-Körperband angelegt so wie Mokka ihres trug. Mokka ganz in Magenta (Fuchsia) mit Körper- und Stirnband inspizierte neugierig das neue Gelände, soweit die Leine es zuließ. In der Schule wechselten wir dann zur Harmonieleine, weil ich mich damit sicherer fühlte. Die Kinder, denen wir unterwegs begegneten, hielten tatsächlich Abstand und waren wahrnehmbar weniger wild in ihren Bewegungen als ich sie sonst erlebte. Das hat mich besonders gefreut, weil damit für mich erkennbar war, dass in den Klassen über das Thema „Ein Hund kommt in die Schule“ wirklich gesprochen worden war.
Marvin strahlte als er Mokka sah. Mokka nimmt Stimmungen immer sehr schnell auf und stand mit freudiger Miene schwanzwedelnd vor ihm. Im Leseraum (wir sitzen im Büro einer Lehrkraft, damit Klassen- und Gemeinschaftsräume möglichst frei von Hundehaaren bleiben) breitete ich Mokkas Decke und ein paar Kissen aus und die beiden ließen sich darauf nieder. Anfangs war Mokka noch etwas unruhig. Ich zeigte Marvin, wie er bei ihr sanft einen Muschel-TTouch an der Schulter machen konnte. Schon nach kurzer Zeit entspannte sie sich mit einem langen Ausatmen. Ich konnte sehen, wie stolz Marvin war und wie glücklich.
Marvin hatte sich schon überlegt, dass er Mokka etwas über Traktoren vorlesen wollte. Das Buch aus der Lesemaus-Serie hielt ein paar schwierige Worte für ihn bereit, aber anders als sonst wurde er nicht mutlos, sondern erklärte Mokka, dass schwierige Worte eben etwas mehr Zeit brauchten. Die Stunde war im Nu um und er war richtig traurig darüber, während er sonst immer schnell verschwindet. Nach den Ferien machen wir weiter.
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Weitere InformationenEska und Aura auf Reisen – Kofferpacken einmal anders
Blogbeitrag Tina Walter-Stetefeld (HUNDGESTÜTZT Teilnehmerin, Logopädin und Inhaberin einer Praxis für Logopädie & Ergotherapie) mit den Huskydamen Eska & Aura
Wir alle kennen den Klassiker aus unserer Kindheit: „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“. Ein Spiel, das nicht nur Spaß macht, sondern ganz nebenbei die Konzentration und das Gedächtnis trainiert. Für meine Arbeit im therapeutischen und hundgestützten Einsatz habe ich dieses Spiel „personalisiert“ und passgenau auf meine vier Pfoten abgestimmt.
Damit die echten Hunde entspannt zuschauen können, habe ich zwei Kuscheltiere, die genau wie Eska und Aura aussehen. So wird aus der bloßen Aufzählung von Gegenständen ein haptisches und emotionales Erlebnis für die Kinder.
Der „Hundekoffer“: Was muss alles mit?
Statt Zahnbürste und Sonnencreme packen wir Dinge ein, die für das Leben mit einem Hund essentiell sind. Das macht das Spiel greifbarer und fördert gleichzeitig das Verständnis für die Bedürfnisse unserer tierischen Begleiter. In unserem kleinen Therapiekoffer befinden sich:
- Sicherheit, Balance & Führung: Halsband, Hundegeschirr, Leine und ein Tellington TTouch® Körperband
- Training: Hundepfeife und Klicker
- Verpflegung: Futternapf, Trinknapf, Hundefutter und natürlich Leckerlis.
- Gemütlichkeit: eine kuschelige Hundedecke
- Spaß: ein Spielzeug und ein Ball
- Hygiene: eine Bürste und ganz wichtig – die Kackebeutel!
So wird gespielt
Bevor es losgeht, schauen wir uns alle Materialien gemeinsam an. Die Gegenstände liegen auf dem Tisch, werden benannt und befühlt. So stellen wir sicher, dass das Kind eine Verknüpfung zwischen dem Wort, der Funktion und dem Objekt herstellt.
Dann geht es ans Packen: Abwechselnd benennen wir einen Gegenstand und legen ihn in den Koffer. Die Herausforderung dabei: Wer an der Reihe ist, muss alle Teile, die sich bereits im Koffer befinden, in der richtigen Reihenfolge aufzählen, bevor das neue Teil hinzugefügt wird.
Individuelle Förderung im Fokus
Das Schöne an dieser Methode ist die Flexibilität. Je nach Alter, Konzentrationsfähigkeit oder Entwicklungsstand des Kindes variieren wir die Anzahl der Gegenstände.
Während für jüngere Kinder oft drei oder vier vertraute Objekte reichen, sind ältere Kinder sichtlich stolz, wenn sie die gesamte Liste inklusive der „schwierigen“ Begriffe wie „Hundegeschirr“ fehlerfrei meistern.
Von der Konzentration ins freie Spiel
Durch den Bezug zu Eska und Aura sind die Kinder mit viel mehr Eifer dabei. Doch das Highlight wartet am Ende der Einheit: Wenn der Koffer fertig gepackt ist, dürfen die Kinder die „Kuschel-Zwillinge“ anziehen und für die Reise bereitmachen.
Ganz nebenbei werden hier Feinmotorik und Geschicklichkeit gefordert. Die Verschlüsse am Halsband, am Geschirr und der Karabiner an der Leine sind manchmal ganz schön kniffelig und verlangen eine ruhige Hand und Konzentration.
Und oft entstehen wunderbare Rollenspiele. Die Kinder beginnen zu erzählen, wohin die Reise geht, was die Hunde dort erleben oder wie sie sich fühlen. Das regt nicht nur die Fantasie an, sondern fördert auch die Kommunikation und die sozial-emotionale Ebene auf ganz spielerische Weise.
Mehr als nur ein Spiel
„Ich packe meinen Koffer” in der Hunde-Edition ist weit mehr als eine reine Gedächtnisübung. Es ist eine Brücke, die kognitive Herausforderungen mit praktischem Handeln und emotionaler Nähe verbindet.



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Weitere InformationenEmmis Knochenjagd
Blogbeitrag von Saskia Düsterdick (HUNDGESTÜTZT Absolventin, Diplom-Pädagogin) und Emmi (Beagle Hündin)
Unsere Schule ist eine inklusive Schwerpunktschule. Wir beschulen Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf.
Mit einem Mädchen mit Förderbedarf im Bereich körperliche-motorische Entwicklung, habe ich ein Brettspiel entwickelt.
Mit Hunden als Spielfiguren müssen die Mitspieler:innen zum Knochen (Ziel) gelangen. Gewürfelt wird immer mit Emmi. Sie würfelt mit einem Schaumstoffwürfel. Auf dem Weg gibt es drei Arten von Feldern. Gelbe Felder auf denen nichts passiert, Felder mit einem Hundepfotenabdruck und Felder mit einer Hand. Kommt man auf ein Feld mit einer Hundepfote, zieht man eine Karte mit einer Hundeaufgabe. Das kann z.B. ein Signal sein, ein Trick, Sitz, Platz, Pfötchen, oder Emmi anleinen und um den Tisch führen, sie auf einen Stuhl schicken, ihr einen Ball werfen…
Bei den Feldern mit der Hand sind es Aufgaben für die Kinder. Je nach Fördernissen, also Aufgaben die der Förderung dienen. Bei dem Mädchen ging es vor allem um motorische Aufgaben. Es kann aber auch das 1×1, kleine Leseübungen, Konzentrationsübungen oder eine feinmotorische Aufgabe sein.
Spielerisch arbeiten alle Kinder an ihren Themen, haben Spaß mit Emmi und überlegen sich immer wieder neue Aufgaben für die beiden Kategorien.
Das Grundkonzept wird ständig erweitert und den unterschiedlichen Zielen der Kinder angepasst.
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Weitere InformationenLernen mit vier Pfoten.
Hundgestützte Pädagogik im Kindergarten – Praxisbericht mit Golden Retriever-Hündin Rani
Blogbeitrag von Lina Grobecker (HUNDGESTÜTZT Dozentin, Erziehungswissenschaft MA, ttouch-n-click Hundetrainerin)
Ich wollte schon immer mit einem Hund an der Seite arbeiten. Neben meiner Arbeit mit meiner Hündin Alani durfte ich mit ihrer Mutter Rani einige wertvolle Stunden mit hundgestützten Einsätzen verbringen. Hundgestützte Pädagogik ist weit mehr als der Einsatz eines freundlichen Hundes im pädagogischen oder therapeutischen Alltag. Sie erfordert fachliche Planung, klare Rahmenbedingungen und ein sensibles Zusammenspiel von Mensch, Hund und Setting gemischt mit jeder Menge Herzblut. Der folgende Praxisbericht zeigt, wie die Golden Retriever-Hündin Rani eine Kindergartengruppe über einen längeren Zeitraum begleitete und welche pädagogischen Potenziale dabei sichtbar wurden. Als Beispiel berichte ich über den Wald als Lernraum.
Vorbereitung als professioneller Standard
Vor dem ersten direkten Kontakt mit Rani fanden vorbereitende Einheiten ohne Hund statt. Diese Phase ist aus fachlicher Sicht zentral, um Sicherheit, Tierwohl und klare Erwartungen zu gewährleisten. Die Kinder setzten sich altersgerecht mit den Bedürfnissen des Hundes auseinander, lernten Grundlagen der Hundekommunikation und reflektierten eigene Gefühle. Bewusst wurden positiv formulierte Handlungsregeln eingesetzt, etwa: „Wir bewegen uns langsam“, „Wir sprechen leise“, „Wir berühren Rani mit zwei ruhigen Händen“. Visualisierungen, Rollenspiele und Gesprächsanlässe unterstützten die nachhaltige Verankerung dieser Regeln.
Erstkontakt und Beziehungsaufbau
Der erste Kontakt mit Rani erfolgte strukturiert und beobachtend. Die Kinder nahmen zunächst Abstand ein und richteten ihre Aufmerksamkeit auf Ranis Kommunikationssignale. Annäherung und Interaktion fanden freiwillig und im individuellen Tempo statt. Diese Vorgehensweise förderte Selbstwirksamkeit, Empathie und ein achtsames Miteinander – sowohl gegenüber dem Hund als auch innerhalb der Gruppe.
Hundgestütztes Arbeiten im Naturraum
Ein gemeinsamer Ausflug in den Wald ermöglicht die Übertragung hundgestützter Arbeit in einen erweiterten Lernraum. Bereits der Weg dorthin bot vielfältige Beobachtungs- und Reflexionsanlässe zu Leinenführung, Gruppendynamik und Wahrnehmung. Rani fungierte dabei als sozialer Katalysator und strukturierendes Element.
Förderung von Selbstregulation und Aufmerksamkeit
Im Wald arbeiteten die Kinder unter anderem mit Suchspielen, bei denen sie Ranis olfaktorische Fähigkeiten gezielt beobachteten. Ruhe, Abwarten und genaue Wahrnehmung wurden dabei bewusst eingefordert. Die Sequenzen zeigten deutlich, wie hundgestützte Interventionen Konzentration, Impulskontrolle und Achtsamkeit fördern können. Auch Pausenmanagement und Rückzugsmöglichkeiten für Rani waren fester Bestandteil des Settings.
Fazit für die Praxis
Der Einsatz von Rani verdeutlicht, welches Potenzial professionell umgesetzte hundgestützte Pädagogik bietet. Der Hund wirkte als Beziehungsbrücke, Regulationshilfe und Lernimpulsgeber. Entscheidend für den Erfolg waren fachliche Vorbereitung, klare Strukturen, positive Regelkommunikation und mein Vertrauen in Ranis Fähigkeiten. Hundgestützte Arbeit ersetzt keine pädagogische Fachlichkeit – sie erweitert sie um eine wirksame, beziehungsorientierte Dimension. Rani hat in vielen Situationen mit ihrem Gespür genau gewusst, was ihr Gegenüber braucht. Nähe, mehr Abstand, Hinlegen, Abwarten. Rani schätze als dies ein, ohne das ich ihr Anweisungen gegeben hätte. Im Gegenteil – ich habe ihr oft bewundernd zugeschaut und ihr den nötigen Rahmen gegeben in Ruhe zu arbeiten.
Ein zentrales Learning aus der Praxis ist, dass es häufig die einfachen Interventionen sind, die eine besonders hohe Wirksamkeit entfalten. Das gemeinsame Verstecken und Suchen von Leckerlis ist methodisch leicht umzusetzen, niedrigschwellig und dennoch wirksam. Über diese einfache Tätigkeit werden gleichzeitig Aufmerksamkeit, Impulskontrolle, Selbstregulation und Beziehungsgestaltung angesprochen – beim Kind ebenso wie beim Hund. Gerade in der hundgestützten Pädagogik und Therapie zeigt sich, dass nicht die Komplexität der Intervention entscheidend ist, sondern ihre klare Struktur, Wiederholbarkeit und die bewusste fachliche Rahmung – und dazu eine große Portion Vertrauen in die Fähigkeiten des vierbeinigen Begleiters an unserer Seite.
NEU: HUNDGESTÜTZT Sonderzertifikatslehrgänge
Du setzt deinen Hund schon länger ein und möchtest nun eine Ausbildung/Prüfung machen, um auf der sicherern Seite zu sein, dann schau dir unsere neuen Sonder-zertifikatslergänge an.
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Wie wird man Besuchshund im Pflegeheim?
Blogbeitrag von Katharina Grubert (HUNDGESTÜTZT Absolventin, Pflegepädagogin) und Retromops Yoda
Seit ungefähr einem halben Jahr gehen Yoda und ich in eine Seniorenresidenz auf die Pflegestation. Ich arbeite an einer Pflegeschule und berichte in bestimmten Kontexten, wie bei der Thematik Demenz, von der Wirksamkeit der hundgestützten Intervention. Ein Auszubildender kam nach dem Unterricht zu mir und meinte, dass sein Arbeitgeber noch einen Besuchshund sucht und ob ich nicht Interesse hätte. Nach einem kurzen Vorstellungsgespräch mit der Pflegedienstleitung haben wir vereinbart, dass ich einmal im Monat mit Yoda eine Gruppenintervention mache. Ich muss dazu sagen, dass Yoda das Herz der Pflegedienstleitung im Sturm erobert hat.
Am ersten Tag des Einsatzes waren Yoda und ich ein wenig aufgeregt, da es unsere erste Gruppenintervention war. Ganz bewusst habe ich an diesem Tag nur eine Vorstellung geplant, um Yoda an die Situation zu gewöhnen. Ich habe ihm extra das Tellington Körperband angezogen, sodass er selbst bei sich ist und der Stress reduziert wird. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr sinnvoll ist, ganz klare Regeln zum Schutz des Hundes zu vereinbaren. Ich kenne meinen Hund und ich weiß, dass er eine gewisse Anlaufzeit braucht, um sich an einem Ort wohl zu fühlen.Aus diesem Grund haben wir vereinbart, dass es einen Tag zum Kennenlernen gibt.
Als wir ankamen, saßen im Tagesraum 10 Personen im Rollstuhl im Kreis und alle wollten Yoda kennenlernen. Ich habe Yoda erstmal kurz ankommen lassen. Dann sind wir in die Runde gegangen und ich habe schnell gemerkt, dass diese 10 Personen zu Beginn zu viel sind. Mein Lernprozess war es, dies klar mit den Betreuungskräften zu kommunizieren, so dass die Runde beim nächsten Mal kleiner war. Neben den ganzen Effekten, die hundgestützte Interventionen haben, ist es wichtig, dass es dem Hund gut geht. Wir haben gemeinsam beschlossen, dass wir beim nächsten Mal zwei Interventionen machen. Um für Yoda die Situation stressfreier zu gestalten, wurde die Personenzahl reduziert und zwischen den Interventionen eine kurze Pause integriert.
Da Yoda ein aktiver Hund ist, habe ich mich für ein gemeinsames Spiel entschieden. Ich habe eine Dartscheibe, die man auf den Boden legen kann, besorgt. Das Spiel ist relativ einfach. Die Bewohner werfen den Futterbeutel auf die Dartscheibe und Yoda bringt den Futterbeutel zurück und wird dann von den Bewohnern gefüttert. Wer die höchste Zahl geworfen hat, der hat gewonnen. Dieses Spiel war für den Anfang sehr gut, da Yoda spielerisch mit den Bewohnern in eine Interaktion trat und seinem Bewegungsdrang nachkommen konnte. So baute sich Schritt für Schritt eine Routine auf und Yoda tritt nun auch ohne Futterbeutel in Kontakt mit den Bewohnern.
Auch dort hat mir die Reflexion der Interventionen geholfen, indem ich viele Dinge von Mal zu Mal langsamer mache und Yoda selbst mitbestimmen lasse, was er zulassen möchte. Vor jedem Beginn der Gruppenintervention lasse ich Yoda in die Gruppe treten und gebe ihm und den Bewohnern Zeit, sich zu begrüßen. Er darf dort ganz alleine entscheiden, zu wem er geht und von wem er sich berühren lassen möchte. Im Anschluss spielen wir gemeinsam ein Spiel und auch da ist es völlig in Ordnung, wenn es für Yoda genug ist. So haben alle gemeinsam Freude und fühlen sich wohl.
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Weitere InformationenKleiner Helfer Bommel
Blogbeitrag von Diana Mehnert (HUNDGESTÜTZT Absolventin, Logopädin, ShiatsuPraktikerin) & Pudel Bommel
Ich arbeite in meiner Praxis mit einem 10-jährigen Mädchen, deren Sehkraft sich allmählich verschlechtert. Wir knüpfen gerade einen Schnüffelteppich aus einer Spülbeckenmatte und Bast für Bommel, ich gehe mit ihr aber auch spazieren oder in Supermärkte und Geschäfte ihres Kiezes, da ihre Eltern sich wünschen, das sie sich weiterhin alleine / selbständig bewegt und Wege erledigt.
Sie ist oft an meiner Hand gelaufen, mittlerweile traut sie sich aber mit Bommel zu laufen, ihn an der Leine zu führen. Wir haben Signalwörter und Handzeichen über einen längeren Zeitraum geübt, ich unterstütze dezent wenn es durch Berliner Alltagsgeräusche zu viel Ablenkung gibt oder Verunsicherung / Überforderung für beide droht. Bommel hat sich gut auf ihre leise Stimme eingestellt, das Mädchen versucht aber auch weiterhin sich zu trauen etwas lauter zu sprechen.
Bommel läuft ganz wunderbar entspannt an lockerer Leine und seine Eigenart manchmal direkt vor Menschen stehen zu bleiben wenn diese ihm nicht ausweichen kommt diesen Spaziergängen der beiden durchaus zu gute, da ja doch viele Passanten auf ihr Handy schauen und ihre Umwelt nicht wahrnehmen oder Radfahrer Fußgänger auf dem Fußweg ignorieren, da nützt auch das Sehbehindertenabzeichen nichts.
Bommelchen ist dann quasi der Fels in der Brandung des Großstadtfußweges.
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Weitere InformationenBerührung/Tellington TTouch
Blogbeitrag von Katja Krauß (HUNDGESTÜTZT Dozentin, Tellington TTouch Instruktorin, Tiertrainerin, Buchautorin)
Am Donnerstag hat Ingrid Wild im Tellington TTouch Blog https://tellington-methode.de/beruehrung/ von Berührung geschrieben, dass hat mich so inspiriert, dass ich das Thema hier gerne aufgreifen möchte.
Die ganz besondere Sprache
Ingrid beschreibt die Berührung als tiefe, körperliche Sprache, die direkt aufs Nervensystem wirkt und schon so unendlich viel älter ist, als unsere verbale Sprache.
Schwerpunt für HUNDGESTÜTZT
Das ist einer der Gründe, weshalb Lina Grobecker und mir der Einsatz der Tellington TTouches im Umgang mit unseren Tieren und auch Patienten/Klienten als so wichtig erscheint, dass es ein Schwerpunkt in unserer Ausbildung HUNDGESTÜTZT ist.
Heilungsprozesse und Schmerzlinderung
Durch den Einsatz der Tellington TTouches können Heilungsprozesse unterstützt werden. Was jeder, der sich etwas mit den TTouches beschäftigt hat, sehr schnell im Eigenversuch feststellen kann, ist die Schmerzlinderung. Bei Verstauchungen, Prellungen oder auch anderen Schmerzen jeglicher Art, ist es immer ein Versuch wert, sich mit TTouches selbst Linderung zu verschaffen.
Ängste und Stress werden abgebaut
TTouches können dabei helfen, Stress und Angst abzubauen oder sogar zu überwinden. Wer zum Beispiel einmal gesehen hat, wie ein Hund, der normalerweise ein Thema damit hat über ihm unbekannte Böden zu laufen, durch die Anwendung weniger TTouches plötzlich läuft, als wäre es nie ein Problem gewesen, der wird dieses Erlebnis nie wieder vergessen.
Eine tiefe, empathische Verbindung entsteht
Die Beziehung wird um ein vielfaches tiefer, zwischen dem der ttoucht und dem der gettoucht wird. Das erste T bei TTouch steht für das englische Wort trust, also Vertrauen. Dementsprechend können wir TTouch als Vertrauensberührung übersetzen. Wobei das gegenseitige Vertrauen gemeint ist. Der Hund soll Vertrauen zu uns aufbauen, doch wir vertrauen auch dem Hund und das auf ganz verschiedenen Ebenen. Wir trauen ihm zum Beispiel zu, dass er in manchen Momenten einfach das bessere Gespür für eine Situation hat.
Awakened Mind (Anna Wise)
Ein spezielles Phänomen des Tellington TTouches trägt sicherlich mit am meisten zu seiner Effektivität bei, die Auswirkung in beide Richtungen.
Wie häufig ist es der Mensch, der in irgendeiner Weise verunsichert oder einfach gestresst ist und diesen Zustand auf den Hund überträgt? Doch wenn ich mein Tier ttouche, dann hat sich bei einer Gehirnwellenmessung gezeigt, dass wir beide in einen entspannteren und trotzdem hochkonzentrierten Zustand kommen werden.
In die Balance auf allen drei Ebenen
Der TTouch hilft dabei ins physische, psychische und emotionale Gleichgewicht zu kommen. Die sanften, ungewohnten Berührungen und Bewegungen steigern das Selbstbewusstsein, wecken die Aufmerksamkeit, besänftigen Aggressionen und vertiefen Beziehungen zwischen Mensch und Mensch, Mensch und Tier oder auch Tier und Tier.
Hundgestützte Einsätze werden durch TTouches bereichert
Deshalb können TTouches vor, während und nach einem hundgestützten Einsatz von unschätzbarem Wert für alle Beteiligten sein.
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1.000 Euro Rabatt nur noch bis zum 31.12.25!
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Weitere Informationen„In 80 Hunden um die Welt“ von Kristina Litten
Blogbeitrag von Lina Grobecker (HUNDGESTÜTZT Dozentin, Erziehungswissenschaft MA, ttouch-n-click Hundetrainerin)
Kristina Littens Buch „In 80 Hunden um die Welt“ ist eine faszinierende Reise durch die Welt der Hunde und ihrer Beziehung zu Menschen – ein Muss für alle, die mit Hunden in pädagogischen oder therapeutischen Kontexten arbeiten. Die Autorin nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine außergewöhnliche Entdeckungsreise und erzählt von 80 Hunden aus verschiedenen Ländern und Kulturen, die jeweils eine ganz eigene Geschichte haben. In jedem Kapitel stellt Litten einen Hund vor und beleuchtet die besonderen Fähigkeiten und Merkmale, die ihn zu einem unverzichtbaren Partner im pädagogischen oder therapeutischen Setting machen.
Hunde als Wegbegleiter in verschiedenen Kulturen
Das Buch stellt nicht nur die Vielfalt der Hunderassen vor, sondern auch die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten, die Hunde in der Arbeit mit Menschen bieten. Die Hunde werden nicht nur als Haustiere oder Trainingspartner vorgestellt, sondern auch als Heil- und Lernbegleiter. Kristina Litten zeigt eindrucksvoll, wie Hunde in verschiedenen Ländern und Kulturen auf unterschiedliche Weise in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Menschen mit besonderen Bedürfnissen eingesetzt werden.
Littens Erzählweise ist nicht nur informativ, sondern auch inspirierend. Sie beschreibt, wie Hunde durch ihre Empathie, Sensibilität und ihre Fähigkeit zur Bindung Brücken zwischen Menschen und ihren Gefühlen bauen können. Gerade im therapeutischen Kontext, wo es oft um das Überwinden von Ängsten, Traumata oder sozialen Barrieren geht, erweist sich der Hund als besonders wertvoller Partner.
Praktische Anwendung für die pädagogische und therapeutische Arbeit
Für Fachkräfte, die mit Hunden in ihrer Arbeit unterstützen, bietet das Buch praktische Einblicke und wertvolle Perspektiven. Litten beleuchtet die unterschiedlichen Rollen, die Hunde in der Therapie und Pädagogik einnehmen können – von der Unterstützung bei der Förderung von Sozialkompetenz über das Begleiten von Heilungsprozessen bis hin zum Einsatz in der Förderung von Selbstvertrauen und emotionaler Stabilität.
Besonders interessant sind die Passagen, in denen Litten konkret auf die Interaktion zwischen Hund und Mensch eingeht und die Wirkung der Hunde auf ihre jeweiligen Partner beschreibt. Sie zeigt auf, wie Hunde durch ihre Körpersprache und ihr Verhalten auf die emotionalen Bedürfnisse des Menschen reagieren und so als therapeutische Begleiter agieren können. Dies ist nicht nur auf die klassische Therapie mit Hunden beschränkt, sondern reicht auch in den Bereich der Schulbegleitung, der Integrationsarbeit und der Förderung von Verhaltenskompetenzen.
Vielfalt der Hunderassen und ihre besonderen Eigenschaften
Ein weiterer Höhepunkt des Buches ist die detaillierte Beschreibung der verschiedenen Hunderassen und ihrer Eigenschaften. Litten erklärt, welche Rassen besonders gut für die Arbeit in therapeutischen oder pädagogischen Settings geeignet sind und warum. Hier dürfte sie allerdings mehr darauf eingehen, dass jeder Hund unabhängig von seiner Rasse Eigenschaften mitbringt, die es für einen therapeutischen oder pädagogischen Einsatz zu prüfen gilt. Gleichzeitig hebt sie die spezifischen Stärken einiger Hunderassen hervor, sei es ihre Geduld, ihre Neugier oder ihre Fähigkeit, schnell Vertrauen aufzubauen. Ein Kapitel über die Bedeutung der richtigen Auswahl des Hundes für den jeweiligen Einsatzbereich gibt hilfreiche Hinweise für alle, die selbst mit Hunden in pädagogischen oder therapeutischen Kontexten arbeiten möchten.
Ein kritischer Punkt: Therapiehunde statt Therapiebegleithunde
Ein wichtiger Kritikpunkt, den ich bei der Lektüre des Buches anmerken möchte, ist die Verwendung des Begriffs „Therapiehunde“. In der Fachwelt und insbesondere im Bereich der therapeutischen und pädagogischen Arbeit wird jedoch häufig zwischen Therapiebegleithunden und Assistenzhunden unterschieden. Der Begriff Therapiebegleithund ist von besonderer Bedeutung, weil er klarstellt, dass die Hunde den Menschen begleiten, aber nicht die Hauptverantwortung tragen. Diese Verantwortung liegt bei der Therapeut:in oder der Fachkraft, die die Sitzung leitet und die Hauptaufgabe übernimmt. Ein Therapiebegleithund unterstützt die Fachkraft und die Klient:innen, jedoch wird die therapeutische oder pädagogische Intervention von der Fachkraft durchgeführt.
Im Gegensatz dazu sind Assistenzhunde in erster Linie darauf ausgebildet, Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen zu unterstützen und eigenständig Aufgaben zu übernehmen. Sie sind vor allem in der Unterstützung von Menschen mit physischen Einschränkungen im Alltag von großer Bedeutung. Diese Unterscheidung zwischen Therapiebegleithunden und Assistenzhunden sollte klarer hervorgehoben werden, um Missverständnissen vorzubeugen und die Rollen der Hunde im therapeutischen Kontext korrekt darzustellen.
Inspiration und Motivation für Fachkräfte
In 80 Hunden um die Welt ist nicht nur ein fundiertes Fachbuch, sondern auch eine Inspirationsquelle für all jene, die die Kraft von Hunden in ihrer Arbeit nutzen möchten. Litten regt an, über die eigenen Arbeitsweisen nachzudenken und neue Perspektiven zu entwickeln. Sie zeigt, wie Hunderassen mit unterschiedlichen Temperamenten und Stärken in verschiedene Settings integriert werden können, um den besten Nutzen für die Klient:innen zu erzielen.
Für Therapeut:innen, Pädagog:innen und Sozialarbeiter:innen, die Hunde in ihre Praxis einbinden möchten, ist dieses Buch eine wertvolle Sammlung von Anregungen und Anwendungsbeispielen. Die Geschichten der Hunde und ihre Einsatzmöglichkeiten bieten ein breites Spektrum an Inspiration, das über die reine Therapie hinausgeht und die Rolle der Tiere als gleichwertige Partner im menschlichen Entwicklungsprozess betont.
Fazit
Kristina Littens „In 80 Hunden um die Welt“ ist ein faszinierendes und aufschlussreiches Werk für alle, die mit Hunden in pädagogischen oder therapeutischen Kontexten arbeiten. Es verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Beispielen und bietet nicht nur fundiertes Wissen, sondern auch eine Fülle von Inspirationen und Ideen für die eigene Arbeit mit Hunden. Trotz der ungenauen Terminologie in Bezug auf Therapiehunde – ein Begriff, der besser durch Therapiebegleithunde ersetzt werden sollte, um die begleitende Rolle des Hundes zu betonen – bleibt das Buch ein wertvolles Werk für alle, die die heilende und unterstützende Kraft der Hunde in ihrer Arbeit integrieren möchten.
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